Resonanz und Dialog – Erwachsene 1

“Resonanz und Dialog”
Neuroregulation und Traumalösung bei Erwachsenen
Teil 1

Grundlagen

Neben unserem konzentrierten Weiterbildungsangebot zur Kinderosteopathie bieten wir Ihnen mit unserer zweiteiligen Osteopathie-Ausbildung Resonanz und Dialog, Erwachsene Teil 1 + 2 auch eine profunde Weiterbildung für Osteopathen zum Thema Neuroregulation und Traumalösung bei Erwachsenen an.

In der modernen Traumatherapie wird unter „Trauma“ die Gesamtheit der Reaktionen verstanden, die die Physiologie des Körpers überwältigten und nicht aus eigener Kraft gelöst werden konnten. Unsere körperlichen wie auch unsere psychischen Erfahrungen sind in unserer Biologie verwoben, zeigen sich als neurovegetative Reaktionen in der Körperphysiologie und manifestieren sich mit körperlichen Symptomen.

Aus traumatherapeutischer Sicht entwickeln sich auf dieser Grundlage Schmerzsyndrome und chronische Syndrome aller Art (wie z. B. Fibromyalgie oder Migräne). Erst wenn Prozesse auf der Körperebene wahrgenommen werden und sich die im Körper gespeicherten vegetativen Erregungsmuster nach und nach lösen, kann es zu einer verbesserten Regulation der Körperphysiologie kommen. Der Therapeut wird dabei zum Partner eines Dialogs auf verbaler wie auch auf nonverbaler Ebene. Berücksichtigen wir diese Erkenntnisse, so eröffnet diese Sicht neue Wege in der osteopathischen Behandlung unserer Patienten.

Thema dieser überaus spannenden, praxisorientierten und mit viel Selbsterfahrungs- Elementen verbundenen Kurse ist die Erweiterung der osteopathischen Behandlung durch Aspekte moderner neurophysiologischer und traumatherapeutischer Ansätze. Möglichkeiten zu einer effektiven und gleichzeig sicheren und sanften Lösung von Stress und Trauma durch Resonanz und Dialog werden aufgezeigt.

In Teil 1 unserer Weiterbildung für Osteopathen „Resonanz und Dialog“ bei Erwachsenen arbeiten wir auf Grundlage der Polyvagal- Theorie nach St. Porges und dem traumalösenden Behandlungsmodell des Somatic Experiencing®. Warum ist es therapeutisch sinnvoll ein sicheres Beziehungsfeld herstellen und wie erreichen wir das? Wie können wir die Wahrnehmung von Resonanz als ein weiteres „Werkzeug“ unseres therapeutischen Handelns einsetzen? Wie kann, über die Wahrnehmung körperlicher Vorgänge, der Kontakt zu den gespeicherten Erregungszuständen hergestellt werden, so dass Selbstregulation ermöglicht wird? Diese und weitere Fragen versuchen wir in diesem Kurs zu ergründen und in spezifische Techniken umzusetzen. Weiterhin erfahren Sie Wesentliches über die Kunst des Dialogs im Heilungsprozess.

Beide Kursteile sollten zusammen gebucht werden.

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